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Herbstverkostung der DON ÁNGEL Weine

am Samstag, den 17. Oktober 2026 um 18 Uhr im Mindelsaal!

Unsere Herbstverkostungen sind immer ein Fest der Sinne, verbunden mit dem Ohrenschmaus eines Konzert-Erlebnisses.

Unsere Prestige-Rotweine „Tintórico“ und „Angelayo“ haben alle schon Internationales Gold bekommen, insofern haben wir in den Jahren 2024 und 2025 an keinem Wettbewerb teilgenommen.

In den Jahren 2024 und 2025 habe ich aus gutem Grund keine Rotweine produziert: Auf unseren neuen eigenen Flächendes Weinguts „Viñedos y Bodegas Don Ángel SLU“, das meine Tochter Susanne mit meiner Hilfe in „Ribera del Duero“ aufbaut, haben wir im Oktober 2025 die „Jungfernernte“ eingefahren, die ganz im Mindelzeller Weinkeller ausgebaut und abgefüllt wird.

Bei insgesamt 16 ha Weinreben auf den jetzt eigenen Flächen in Nordspanien wollte ich im Mindelzeller Keller Platz schaffen, um meiner Tochter mehr abnehmen zu können.

Ich werde dieses Jahr wieder einen Überblick über die Jahrgänge von 2003 bis 2023 präsentieren und dabei auch ins Archiv greifen, wo von jedem Jahrgang eine kleine Menge eingelagert ist.

Von der Jungfernernte 2025 haben wir folgende Weine ausgebaut:

2 Weißweine:

DON ÁNGEL Blanco Doña 2025, feinherb, Albillo Mayor

DON ÁNGEL Blanco 2025, trocken, Riesling

Ja, Riesling! Die DO (Denominación de Origen/Ursprungsbezeichnung „Vinos de Castilla y León“, wozu unser Gebiert „Ribera del Duero“ zählt, hat Riesling auf die Liste der genehmigten Trauben gesetzt. Ein Riesling aus warmen Gebieten schmeckt anders als ein deutscher Riesling, weicher mit weniger Säure. Aromen von südländischen Früchten wie Grapefruit, Ananas, weißer Pfirsich und Aprikose schmeicheln dem Gaumen.

Von einem befreundeten Winzer haben wir wunderbare Tempranillo Trauben des Jahrganges 2024 bekommen und daraus 2 Roséweine gekeltert:

DON ÁNGEL Rosado 2024, trocken, Tempranillo

DON ÁNGEL Rosado Doña 2024, feinherb, Tempranillo

Diese 4 Weine werden wir natürlich bei der Herbstverkostung präsentieren.

Unsere Rotweine sind tiefgründig und sollen im Holzfass und auch noch in der Flasche reifen, sodass der Jahrgang 2025 frühestens in 2027 zum Probieren fertig ist.

Wir bauen 4 Rotweine der Jungfernernte 2025 aus:

DON ÁNGEL Tintórico 2025, Tempranillo und Cabernet Sauvignon

DON ÁNGEL Angelayo Tempranillo 2025

DON ÁNGEL Angelayo Passion 2025, Tempranillo und Cabernet Sauvignon

DON ÁNGEL Angelayo Cabernet Sauvignon 2025

Wie immer wird es als Willkommensgruß den AngelSecco geben, dann zum Essen Weißweine, Roséweine und Rotweine.

Ein 5-Gänge Menü begleitet die Weinverkostung:

Kürbiscremesüppchen

Bunte Salatmischung mit eigenen Biotomaten, Schafskäse und Oliven,

als Hauptgang Rindergulasch mit Semmelknödel, Blaukraut, Birne und Preiselbeerkompott

Kuchen

und

Käse/spanischer Jamón Serrano, spanische Chorizo,

als Buffet aufgebaut.

Musik:

Nach einem Jahr Babypause (mein 3. Enkelbub Pablo) ist sie wieder dabei:

Heidi Schmid auf der Geige wird uns mit unterhaltsamen Stücken den Abend kurzweilig gestalten.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte Heidi Schmid nach Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Spanien, in die Schweiz sowie nach Russland.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählten u.a. führende Mitglieder des BR Symphonieorchesters, des New York Philharmonic Orchestra, der Staatsoper München, des Basler Sinfonieorchesters sowie des Staatstheaters Freiburg.

Seit 2017 betreut sie eine Violinklasse am Konservatorium Zürich.

Am Steinwayflügel des Mindelsaales wird Heidi Schmid begleitet von Tatiana Chernichka.

Seit vielen Jahren konzertieren die beiden bezaubernden Damen als Duo ihr Publikum.

In Novosibirsk/Russland geboren, ist Tatiana Chernichka Gewinnerin einer Vielzahl von Wettbewerben. Sie wurde beim 58. „Ferruccio Busoni International Piano Competition“ in Bolzano sowie beim 60. Concurs „Maria Canals“ in Barcelona mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Im Jahr 2013 war sie überdies Finalistin beim renommierten Concours „Reine Elisabeth“ in Brüssel.

Seit 2009 hat sie überdies einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Musikhochschule München inne.

Bitte warten Sie nicht bis kurz vor der Verkostung mit der Reservierung! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Kostenbeitrag € 59,-

Reservierungen bitte über unser Büro bei Daniela: 08282-890412 oder per Mail an

engelbert-office@schmid-horns.com

Mit viel Vorfreude auf Ihr Kommen und mit herzlichen Grüßen!

Ihr Engelbert Schmid mit seinem Team

Und nun einige Impressionen der Jungfernernte am 29. und 30 September 2025, – höchst interessante Einblicke für jemanden, der sich ein paar Minuten Zeit nimmt:


Meine Tochter Susanne hat ihr Önologiestudium in Frankreich als Jahrgangsbeste von über 50 Studenten absolviert, ist derzeit „Chef-Kellermeisterin“ (Bodeguera Jefe) im prestigeträchtigen „Dominio de Atauta“ in Ribera del Duero, – bis sie von den Erträgen des eigenen Weinguts leben kann. Normalerweise sieht man so einen Traubenbehang erst nach 5 bis 6 Jahren. Diese Tempranillo Stöcke wurden 2023 gepflanzt, hatten in 2024 dank des inzwischen patentierten unterirdischen Bewässerungssystems Don Ángel auch schon ganz ähnlich angesetzt. Ein Spätfrost Anfang Juni 2024, wie er dort nur alle 50 oder 100 Jahre vorkommt, hat aber den Traubenansatz vernichtet und die Stöcke sehr zurükgeworfen. Die 2024 gepflanzten Reben haben dieses Jahr ganz ähnlich getragen. Jeder Rebstock hat in 20 cm Tiefe eine Bewässerung, was im Endeffekt ca. 3 Ernten mehr ergibt, und jedes Jahr einen perfekten Regenwinter. Bei extremer Trockenheit im Sommer können wir den Reben helfen, nicht zu leiden. Ca. 2 Monate vor der Ernte wird nicht mehr gegossen, damit der Rebstock seine letzte Kraft „in das Überleben“, in die Trauben pumpt, wie man hier den Stöcken ansieht.

Durch ihr Fachwissen ist es wie selbstverständlich, dass kein einziges Träubchen schimmlig oder faulig ist:

Ich werde all mein Wissen und meine Erfahrung einsetzen, aus dieser Jungfernernte, die ich vollständig in Mindelzell habe, ganz besonders gute Weine zu keltern.

16 ha Weinfläche, 48.000 Rebstöcke, Wildzaun drum herum, praktisch unerschöpflicher Tiefbrunnen, unterirdische Bewässerung jedes einzelnen Rebstockes, Maschinen mit Unterstellplatz, – damit sehe ich meine Mission als erfüllt. Den Rest wird Susanne aus eigener Kraft schaffen: Die eigene Weinkellerei dort und den Aufbau eines internationalen Marktes für ca. 100.000 Liter jährlich. Ich sehe es als eine Art Gnade an, die Möglichkeit bekommen zu haben, so etwas auf den Weg bringen zu dürfen. Wünschen wir Susanne alles Glück der Welt dazu!

Rebsorten:

Auf meinen gepachteten Flächen ca. 100 km von den eigenen Weinflächen entfernt war meine Hauptsorte Cabernet Sauvignon, gefolgt von der spanischen Edeltraube Tempranillo. Bei beiden Trauben habe ich die Trophäe für den weltbesten Tempranillo und weltbesten Cabernet Sauvignon gewonnen.

Rote Rebsorten auf Susannes eigenen Flächen:

Ribera del Duero ist das Reich des Tempranillo, also hat Susanne diese Traube als Flaggschiff gewählt. Cabernet Sauvignon ist mengenmäßig an zweiter, Merlot an dritter Stelle.

Weißweinsorten:

Die einzige weiße Rebesorte, als DO (Denominación de Origen, dem deutschen QbA entsprechend) ist Albillo Mayor, was ca. 10 % der Rebfläche ausmacht. Aufgrund der hohen Reife der Jungfernernte 2025 werde ich eine Albillo Spätlese daraus keltern, mit einer Fülle von Aromen, an südländische Früchte erinnernd.